Purwasser

Mit Purwasser schneiden oder ein Abrasiv zusetzen – auf den Werkstoff kommt es an

Möglichst geringe Umrüstzeiten und viel Flexibilität in der Anwendung

Flexibel einsetzbare Schneidköpfe sind ein wichtiges Merkmal moderner Wasserstrahlschneidanlagen. Denn die Schneidköpfe sollen leicht zu warten und möglichst flexibel nutzbar sein. Das bedeutet, das sowohl das Purwasser schneiden wie auch Abrasivschneiden ohne große Umrüstzeiten möglich sein sollten. Wichtig ist, einen Schneidkopf einzusetzen, dessen Verschleißteile – im Speziellen die Fokussierdüse – leicht ausgewechselt werden können.

Beim Purwasser Schneiden besteht der Schneidkopf aus einem Nadelventil, dem Düsenrohr und der Düse selbst. Diese ist aus Edelstein – Diamant oder Saphir kommen am häufigsten zum Einsatz. Denn die Düse ist den höchsten Belastungen ausgesetzt und muss daher extrem hart und widerstandfähig sein. Diamanteinsätze in den Düsen haben gegenüber den Saphirdüsen eine 15 bis 20 mal höhere Lebenserwartung und verringern damit die Häufigkeit von Stand- und Umrüstzeiten weiter. Wenn grundsätzlich sowohl mit Purwasser wie auch mit Abrasiv geschnitten wird, sollte die Wahl immer auf eine Diamantdüse fallen.

Turbulenzen vor der Wasserdüse vermeiden

Entscheidend für die Qualität beim Purwasser Schneiden ist darüber hinaus auch der Aufbau des Schneidkopfes. Das Wasser im Düsenrohr strömt mit extrem hoher Geschwindigkeit. Das verursacht Turbulenzen vor der Wasserdüse. Und diese Turbulenzen beeinflussen ganz entscheidend die Länge des gebündelten Wasserstrahls. Große Turbulenzen haben zur Folge, dass der Wasserstrahl sich nach dem Austritt aus der Düse früh weitet und an Energie verliert. Je länger der Strahl gebündelt bleibt, um so besser ist die Schnittqualität und umso höher kann auch die Schnittgeschwindigkeit ausfallen – wichtige Kriterien für effizientes und wirtschaftliches Purwasser Schneiden. Mit Purwasser werden in der Regel eher dicke und weiche Materialien geschnitten. Turbulenzen vor der Wasserdüse und ein sich weitender Strahl verursachen bei diesen Werkstoffen an der Austrittsseite des Strahls Riefen. Durch Weiterentwicklungen im Hochdruckpumpensektor ist es heute sogar möglich, Aluminium bis etwa vier Millimeter Dicke ohne Abrasiv mit Purwasser und einem 6000 bar Wasserstrahl zu trennen.

Benötigen Sie eine flexibel einsetzbare Anlage zum Wasserstrahlschneiden mit Purwasser oder Abrasivzusatz? Dann schreiben Sie uns. Wir haben bereits zahlreiche Kunden beraten und immer die passende Anlage gefunden. Einfach eine Mail an info@gkteso.de.

  • gKteso Kontakt
    • gKteso GmbH
    • Hans-Böckler-Straße 3
    • D 86399 Bobingen, Germany

    • phone: +49 8234 966 38 41
    • fax: +49 8234 966 38 47
    • mail: info@gkteso.de